Gott zerstörte nicht einfach alle Finsternis und alles Unrecht, denn dies hätte der totale Untergang der Menschheit bedeutet, aber er ignoriert das Problem auch nicht. Er sandte Licht mitten ins Dunkel. Von Liebe bewegt, sandte Gott nämlich seinen Sohn, als Mensch in diese Welt – Jesus von Nazareth.

Dieser Jesus wurde als Jude geboren und lebte als solcher unter dem Druck des römischen Weltreiches und der religiösen Elite. Als er 30 Jahre alt war, liess er sich taufen im Wasser des Jordan-Flusses und Augenzeugen berichten, dass sich der Himmel über Ihm öffnete, er mit dem Heiligen Geist erfüllt wurde und eine laute Stimme vom Himmel her sagte: „Dieser ist mein geliebter Sohn, an dem ich Freude habe.“ Jesus lebte ein Leben in Beziehung mit Gott, frei von Sünde und Schuld und erfüllt mit dem Heiligen Geist Gottes fing er an während drei Jahren zu predigen, Sünde zu vergeben, Kranke zu heilen, Dämonen auszutreiben und viele grosse Wunder zu vollbringen.

Seine Botschaft war herausfordernd und radikal: „Ich bin das Licht der Welt, wer mir nachfolgt, der wird nicht in der Finsternis bleiben. Ich bin derjenige, der aus dem Himmel gekommen ist um dieser Welt neues Leben zu geben. Kehrt um und glaubt meinen Worten, denn das Reich Gottes ist nahe! Glaubt an mich und lasst euch taufen zur Vergebung eurer Sünden. Wer zu mir kommt, den werde ich nicht abweisen, sondern ich werde ihn auferwecken am letzten Tag.“

Die Botschaft war zu krass, zu radikal, zu unverschämt. Wie konnte jemand behaupten Gottes Sohn zu sein, aus dem Himmel zu kommen und der alles entscheidende Faktor in Bezug auf Leben und Tod zu sein?

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